Augmented Reality in der Produktion

von Glass@Service/AcRoSS 11 Monaten 4 Kommentare
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Ob in der Produktion, in Marketing und Vertrieb oder in der Logistik: Durch die digitale Transformation halten immer neue Technologien Einzug in die Unternehmen. So spielt Augmented Reality, bislang eher aus dem Gaming-Bereich bekannt, in Fabrikhallen eine wachsende Rolle.

Chancen von AR-Technologien in der Produktion bislang nicht ausgeschöpft 

Augmented-Reality-Technologien bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Produktion, können sie doch Realität und Informationen zeitgleich ins Blickfeld der Anwender rücken. Dadurch muss sich beispielsweise ein Techniker nicht mehr von seiner Arbeit abwenden, um Informationen über einen Bildschirm abzurufen. Auf diese Weise können Fehler aufgrund der Ablenkung von der eigentlichen Tätigkeit vermieden werden. Doch auch wenn die Technologie große Chancen für Unternehmen bereithält, werden AR-Anwendungen bislang eher selten eingesetzt, wie Untersuchungen belegen. So wird laut einer Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens KPMG aus dem Jahr 2016 das Potenzial von Augmented Reality bzw. Virtual Reality in der Produktion bisher nur zu 2 Prozent ausgeschöpft. Um zukunftsfähig zu bleiben, sollten Unternehmen prüfen, welche Einsatzmöglichkeiten in ihrem eigenen Unternehmen bestehen – und ggf. von der Implementierung neuer Anwendungen nicht zurückschrecken.

Komponenten für smarte Datenbrillen: Forschungsfeld von Glass@Service

Das Projekt Glass@Service, das innerhalb des Technologieprogramms Smart Service Welt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird, hat das Potenzial von Augmented Reality für die Produktion erkannt und entwickelt Komponenten für eine smarte Datenbrille, die dem Nutzer eine Steuerung durch Augenbewegung und Gesten ermöglichen soll. Durch die Durchsichtoptik der eingesetzten Datenbrille wird die Realität direkt betrachtet und nicht, wie noch vor einigen Jahren, abgefilmt. So wird eine Zeitverzögerung bei der Anwendung vermieden.

Vereinfachte Instandhaltung durch AR-Brillen

Durch den Einsatz von AR-Brillen in der Produktion können zahlreiche Aufgaben, wie Instandhaltungsprozesse, vereinfacht werden. So kann beispielsweise ein Techniker ein zu wartendes Gerät durch eine AR-Brille anschauen, und die Brille identifiziert das System selbstständig. Eine Software erkennt die zur Anlage gehörenden Komponenten, und es können relevante Bauteile des Systems auf dem Display dargestellt werden – wodurch die Tätigkeit des Technikers vereinfacht wird. Darüber hinaus können auch unerfahrenere Mitarbeiter mithilfe von Augmented Reality durch komplexe Prozesse geführt werden. So kann eine Datenbrille die Informationen der Anlage an einen Spezialisten übermitteln, der von seinem Arbeitsplatz aus den Mitarbeiter Schritt für Schritt durch die notwendigen Arbeitsschritte leitet.

Wie kommt die AR-Brille in die Fabrik?

Insbesondere für den Mittelstand ergeben sich derzeit noch Herausforderungen bei der Entwicklung und Implementierung von AR-Anwendungen. Der Einsatz von AR-Technologien setzt oftmals eine bereits digitalisierte Produktionsumgebung voraus, zudem ist die Einführung teilweise noch mit relativ hohem Zeit- und Kostenaufwand verbunden oder erfordert Expertenwissen.

Per Klick zur individuellen AR-Anwendung

Um mittelständischen Unternehmen den Einsatz von Augmented Reality zu erleichtern, arbeitet das Projekt AcRoSS, das ebenfalls innerhalb von Smart Service Welt vom BMWi gefördert wird, an einer Serviceplattform mit modularen Software-Komponenten für die Entwicklung von AR-Anwendungen. Dadurch wird es auch kleineren Unternehmen ermöglicht, „maßgeschneiderte“ Augmented Reality-Anwendungen einzusetzen.

Die Plattform erlaubt durch die Bereitstellung von Software-Komponenten, auf unkomplizierte Weise AR-Anwendungen für Tablets, Smartphones oder Datenbrillen zu entwickeln. Die so entstehenden Anwendungen sind individuell auf die Anforderungen der Unternehmen zugeschnitten, und die Erstellung ist zeit- und kosteneffizient. Im Ergebnis könnte auch in kleineren Unternehmen der Einsatz von Augmented Reality bald zum Alltag gehören.

Autoren:

Daniel Röltgen
Dr. Frank-Peter Schiefelbein

Bildnachweis: © Fraunhofer IEM

Kategorien:
  Allgemein, Produktion

4 Kommentare

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