Vier Fragen an… Daniel Röltgen aus dem Projekt AcRoSS

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In der Kategorie „Vier Fragen an…“ beantworten Partner aus den Förderprojekten der Smart Service Welt vier Fragen dazu, wie sie Smart Services verstehen und welche Potenziale sie bergen. Dieses Mal antwortet Daniel Röltgen aus dem Projekt AcRoSS und verrät, was für einen Smart Service er sich wünscht.

Wie würden Sie den Begriff „Smart Services“ in drei Sätzen beschreiben?

Röltgen: Smart Services sind datenbasierte, individuell konfigurierbare Dienstleistungen. Sie basieren auf dem Sammeln, Vernetzen, Verarbeiten und Darstellen digitaler Daten. Ziel ist es, durch die intelligente Auswertung der gesammelten Daten einen Mehrwert für Kunden und Anbieter zu schaffen.

Was sind Ihre Visionen, wenn Sie an Smart Services denken? Was können sie Ihrer Meinung nach in Zukunft leisten?

Röltgen: Fest steht, dass Smart Services in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen werden, denn die Informations- und Kommunikationstechnik durchdringt immer mehr Lebensbereiche. Besonders die Erweiterung von Produkten durch zusätzliche Smart Services zu sogenannten Produkt-Service-Systemen bietet großes Potential und wird für viele Unternehmen das Geschäft von morgen nachhaltig verändern. Produkt-Service-Systeme haben immer den Kundennutzen im Fokus und binden damit den Nutzer langfristig an das Produkt.

Warum ist Ihr Projekt relevant bei der Entwicklung von Smart Services?

Röltgen: Die Erweiterung realer Umgebungen mit digitalen Informationen mittels Augmented Reality (AR) eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten für innovative (AR-basierte) Smart Services. Ein Beispiel ist das Angebot einer AR-gestützten Reparaturanleitung als Ergänzung zum reinen Produktverkauf – also ein Produkt-Service-System. Aufgrund des hohen Entwicklungsaufwands beschränkt sich der Anwenderkreis von AR bisher jedoch überwiegend auf große Unternehmen. Doch AcRoSS zielt darauf ab, die Nutzenpotentiale von AR insbesondere auch kleinen und mittleren Unternehmen zugänglich zu machen und ihnen die Entwicklung AR-basierter Smart Services zu erleichtern. Dazu werden modulare AR-Software-Bausteine entwickelt, die auf einer digitalen Plattform bereitgestellt werden. Mit Hilfe eines intuitiv zu bedienenden Konfigurationswerkzeugs können die Bausteine ohne großen Aufwand und ohne spezifische Expertise zu AR-Services zusammengestellt werden.

• Und zum Schluss: Wofür sollte unbedingt bald ein Smart Service entwickelt werden?

Röltgen: Das Projektmanagement und die Digitalisierung von Workshop-Ergebnissen könnten gut durch Smart Services unterstützt beziehungsweise erleichtert werden. So geht das Wissen nicht verloren und kann auch im Nachherein von anderen genutzt werden.

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