Der Smart Service Welt Innovationsbericht 2018: Aktuelle Erkenntnisse und Herausforderungen der Projekte

von Begleitforschung Smart Service Welt 4 Monaten keine Kommentare
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Innovationen „made in Germany“: Die insgesamt 20 Projekte, die im Rahmen des Technologieprogramms Smart Service Welt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert werden, bringen innovative und intelligente datenbasierte Dienstleistungen für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche hervor. Deren Innovationstätigkeit beleuchtet der „Smart Service Welt Innovationsbericht 2018“, der im Juni erschienen ist. In dem Bericht zeigt sich, dass die Mehrzahl der im Rahmen der Projekte geförderten Unternehmen und Forschungseinrichtungen überdurchschnittlich innovativ ist – die sogenannte Innovatorenquote der geförderten Einrichtungen übersteigt die Werte, die sich aus der ZEW-Innovationserhebung zur IKT-Wirtschaft ergeben. Da die Projekte seit nunmehr rund zwei Jahren laufen, liegen zudem erste Arbeitsergebnisse und Erkenntnisse vor, die im Innovationsbericht zusammengefasst werden.

Die Entwicklung von Geschäftsmodellen von Anfang an mitdenken
Es zeigt sich bereits jetzt: Um den Transfer von den Forschungsprojekten in die Praxis zu gewährleisten, ist insbesondere die Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle für datenbasierte Dienstleistungen von hoher Bedeutung. Auch bei der Arbeit der Smart-Service-Welt-Projekte verläuft die Entwicklung eines erfolgreichen Geschäftsmodells üblicherweise nicht linear. Es ist vielmehr essenziell, unterschiedliche unterstützende Tools einzusetzen und Geschäftsmodelle in einem dynamischen Prozess zu überarbeiten sowie sich projektintern und extern auszutauschen.
Neue Geschäftsmodelle lassen sich beispielsweise auf Basis innovativer technischer Verfahren aufsetzen. So entwickelt das Projekt CAR-BITS technologische Ansätze für betreibersichere Systeme für Automobildaten. So könnte es, wie bei dem sogenannten „Versicherungs-Use-Case“ des Projekts gezeigt, möglich werden, dass Autofahrer günstigere Versicherungspolicen erhalten, wenn sie einwilligen, dass das Backend des Fahrzeugs jeden Tag eine Beurteilung ihres Fahrstils (defensiv, normal oder agressiv) an das Versicherungsunternehmen sendet und auf dieser Basis die Höhe der Kosten errechnet wird. Das Beispiel zeigt jedoch auch, dass bei der Umsetzung der digitalen Plattformen nicht nur technische, sondern auch rechtliche Herausforderungen zu lösen sind, beispielweise von Datenhoheit, Datenschutz und Haftungsfragen.

Keine Lösung nach Schema F: Innovative Plattformen werfen Fragen auf
Doch: Wem gehören die Daten eines vernetzten Autos? Wer darf sie einsehen, verarbeiten, speichern oder weitergeben? Gerade bei neuartigen Plattformkonzepten kann bei solchen Fragen zumeist nicht auf bestehende Lösungen zurückgegriffen werden. Die projektübergreifenden Besonderheiten, die in den Arbeitsgruppen von Smart Service Welt bearbeitet werden, darunter rechtliche Herausforderungen oder sichere Plattformarchitekturen, werden ebenfalls im Rahmen des Innovationsberichtes vorgestellt.

Der Smart Service Welt Innovationsbericht steht hier zum Download bereit.

Bildquelle: Begleitforschung Smart Service Welt

Kategorien:
  Allgemein, Leben, Mobilität, Produktion, Querschnittstechnologien

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